ABIS Humanitaire e.V.
Entwicklung, Zusammenarbeit & Nothilfe

Über uns


Unsere Geschichte


ABIS Humanitaire agiert seit über 25 Jahre im nördlichen Teil von Burkina Faso. Am Anfang standen Expeditionen in die Sahelgebiete, auch in Mali und Niger,  um dieser eindrucksvollen Region und den Menschen immer wieder aus Neue zu begegnen.

A.B.I.S. steht für Association Burkinabè Idi du Sahel - wobei "Idi" in Tamasheq (der Sprache der Touareg) "Hund" bedeutet. Es sind diese ganz besonderen Azawahk Hunde, die der Anlass für die ersten Besuche von ABIS Mitgliedern im Sahel waren. Es entstanden schon zu Beginn Initiativen zur Impfung von Hunden, um die Verbreitung von Tollwut einzudämmen.

Der Ausgangspunkt der humanitären Zusammenarbeit war die Begegnung mit unserem damaligen Expeditionsführer Ayad ag Inchanan der aus Tin-Akoff kam, einem kleinen Dorf im Norden der Provinz Oudalan unweit von der Grenze zu Mali. Ayad führte uns durch die Lebensräume der Menschen auf eine Weise, die für uns ausschlaggebend war, uns unmittelbar für die Menschen dort einzusetzen. 


ABIS fing Ende der 1990er Jahre an die Schule in Tin-Akoff zu unterstützen, Medikamente für die Bevölkerung zur Verfügung zu stellen und Hirsespeicher (Hirsemagazine) aufzubauen.

Mitte der 2000er Jahre, auf einer erneuten Expedition, die uns über Gorom-Gorom führte, lernen wir Stephanie kennen, die dort als Entwicklungshelferin lebte. Es entstanden Verbindungen und für uns die Möglichkeit, die Entwicklungszusammenarbeit im Sahel zu intensivieren. Im Jahre 2007 wurde ABIS Humanitaire e.V. als gemeinnütziger Verein in Deutschland gegründet, um sich der Entwicklungszusammenarbeit und Nothilfe vollumfänglich zu widmen.

Seitdem haben sich die Projekte und Aktivitäten kontinuierlich vervielfältig. Die Präsenz von ABIS Humanitaire ist insbesondere durch das Kinderhaus, das Frauenhaus und die Sozialstation in Gorom-Gorom nicht mehr wegzudenken und fester Bestandteil der humanitären Zusammenarbeit in der Region.


Unsere Arbeit

Wir sehen uns als Freunde, denen Land und Leute am Herzen liegen, daher engagieren wir uns seit Jahren für die Entwicklung und Zusammenarbeit mit den Menschen in der Region. Außerdem sind wir in Krisensituationen mit zusätzlicher Hilfe präsent. Durch die seit Jahren herrschende Terrorgefahr und ihre Auswirkungen, hat sich der Bedarf an Krisen- und Nothilfe intensiviert. Das zieht nach sich,  dass ein  relevanter Teil der Ressourcen für Entwicklungsarbeit auf die Bewältigung der akuten Problemlagen verwendet werden muss, z.B. zur Aufnahme und Versorgung von Flüchtende aus Mali oder die Versorgung in Hungersnöten. 

Wir richten den Blick  aber auch auf die Folgen des Klimawandels für die Sahelzone und verbinden dies zukunftsorientiert mit Erkenntnissen zu alternativem Ernährungs- und Getreideanbau sowie der Agroforstwirtschaft, um perspektivische Möglichkeiten in ariden Regionen zu gestalten. Mehr ...

Die Herausforderungen

Durch Attentate sind ABIS Mitarbeiter*innen, Hilfesuchende und Bewohner:innen gefährdet. Die in den letzten Jahren aufgebaute Autonomie des Kinderhauses, ist aufgrund der Aufnahme von zusätzlichen (geflüchteten) Kindern, mangelnden Ressourcen in der Region und Begrenzungen für die Bewirtschaftung der Felder eingeschränkt, so dass ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf von ca. 1.100 EUR pro Monat erforderlich ist.

Die Aktivitäten werden ehrenamtlich aus Deutschland unterstützt und begleitet, vor Ort arbeiten Einheimische für die Projekte. Dabei sind sie entweder angestellt oder helfen ehrenamtlich.


Photo ABIS Humanitaire


Unter Fragen & Antworten kannst du mehr über die Einsatzgebiete, ABIS Grundsätze und Prinzipien erfahren.

Kontakt

A.B.I.S. Humanitaire e.V.
E-mail: kontakt(at)abis-humanitaire.de 



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