Als Tourist unterwegs
Reiseberichte, Infos und Empfehlungen
Über die Piste nach
Gorom-Gorom
Tondi-Kara, der Markt und die Dromedare
Geboren im Sahel
Fulbe, Songhai und Touareg Grenzüberschreitend im Einklang
Burkina Faso
Im land der aufrichtigen Menschen
GOROM-GOROM - SAHELLAND

Von Ouagadougou aus, der Hauptstadt des Fasos im "Moré" Plateau ca. 350 Km in Richtung Norden nach Gorom-Gorom. Bis 2006 endete die geteerte Piste bereits nach 50 Km in Kaya; Danach gings nur noch über die rote Piste. Ein Abenteuer für sich. Wenn man Glück hatte war man nach 8 Stunden am Ziel.

Gorom-Gorom

Gorom liegt in der 13. Region von Burkina Faso, Hauptstadt der Provinz Oudalan.
Die Provinz grenzt im Norden an die Republik Mali, im Südenan die Provinz Seno, im Osten an die Republik Niger und im Westen an die Provinz Soum.

Mit dem Slogan : Rapidité, Sécurité, Confort,war die Sogebaf bis dahin das einzige Busunternehm, das dauerhaft in den Sahel fuhr.

"Schnelligkeit, Sicherheit und Komfort"

Mal abgesehen von den regelmäßigen Pannen und Verspätungen war man wirklich relatif schnell in Gorom.
Sie werden mit "Sicherheit" irgendwann ankommen.
Zum Komfort; In einer Reihe ist Platz für 6 Leute, nich wie "bei uns" standardmäßig 4. Nicht alle Fenster schließen nicht immer, sodass man relativ rotgefärbt durch den Pistenstaub am Ziel ankommt.

überschwemmte Piste : üblich während der Regenzeit

Goroms Bevölkerung

Ursprünglich waren es die Mallébés, Sonrais (oder Songhais), Peuhl (oder Fulbe), Bellahs und Touareg. Gegen 1775 beschlossen zwei Mallébé-Prinzen und ihre Schwester Macina zu verlassen um den Stammeskriegen in Mali zu entfliehen. Sie ließen sich zuerst in Gorom nieder, gingen später in Richtung Beiga weiter und ließen sich zusammen mit den Touareg nieder, die selbst aus dem hohen Sudan (Mali) kamen. Ein halbes Jahrhundert später zogen sie wieder nach Gorom und blieben am Fuße des weißen Hügels (Fels) Tondi-Kara. Sie waren von einem Sonrai-Führer nahmens Bilan Beigna begleitet. Er nannte den Ort Gorom-Gorom, d.h. „lasst uns hinsetzen“

Ab 1890 wohnten Sonrais und Mallébés zusammen, heirateten untereinander, eine Tatsache die zu dieser zeit nicht gern gesehen war. Aus diesem Grund sprechen diese ursprünglichen Einwohner von Gorom, Peuhl und Sonrai als Dialekt untereinander.

Oben


Es war einmal in Gorom, zwischen Dori und Oursi


Tondi-Kara - Der Weisse Fels

Der traditionnelle Markt in Gorom
© 2010 | A.B.I.S Humanitaire e.V. - Association Burkinabé Idi du Sahel - Stephanie Ursulet
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