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Burkina Faso
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BURKINA FASO


Das „Land der Aufrichtigen Menschen“ wurde bis zur Revolution 1984 „Haute Volta“ (Ober Volta) gennant. Ein Sahelland, das am Norden und Westen an Mali grenzt, im Osten an Niger, Im Süden an die Elfenbeinküste, Benin, Togo und Ghana.

Es zählt 14 Millionen Einw. – Zusätzlich leben 3 Million als Gastarbeiter in der Elfenbeinküste. Es Gibt 13 Regionen, die in 45 Provinzen und 311 Departements unterteilt sind.

Burkina erstreckt sich über 274 200 km². Seine Hauptstadt ist Ouagadougou, die wichtigsten Städte sind Bobo-Dioulasso (Kulturhauptstadt), Koudougou und Ouahigouya.

Das Land gehört zu den 10 ärmsten Ländern der Welt (Stand Mai 2006)

Der Präsident (Blaise Compaoré, 3. Amtsperiode) ist für 5 Jahre gewählt um eine Amtszeit verlängerbar. Das Regime ist parlamentarisch.


DER FASO

Amtssprache Französisch
Fläche 274.200 km²
Einwohnerzahl 13.730.258 (Zensus 2006
Bevölkerungsdichte 51 Einwohner pro km²
BIP/Einwohner 411 US-$ (2005)
Währung CFA-Franc BCEAO
Hauptstadt Ouagadougou
Staatsform Republik
Staatsoberhaupt Präsident Blaise Compaoré
Regierungschef Premierminister Tertius Zongo
Unabhängigkeit von Frankreich am 5. August 1960

Politisch ist Burkina Faso, im Gegensatz zu anderen Nachbarländer stabil. Nach dem Muster der V. Republik in Frankreich, steht das Land als Laizistische Präsidialrepublik da.
Blaise Compaoré, Präsident des Fasos, regiert das Land seit 1990. Grundrechte, Grundfreiheiten sowie die freie politische Bestätigung werden im Rahmen der allgemeinen Gesetze garantiert.

Die extreme Armut ist Ursache der meisten Probleme, unter denen der größte Teil der Bevölkerung zu leiden hat: Krankheiten wie Aids, Malaria, Tuberkulose; eine hohe Kindersterblichkeitsrate und die niedrige Lebenserwartung von 43 Jahren (2005). Dürren und die Desertifikation zwingen viele Menschen zur Landflucht; mangelnde Bildung und Analphabetismus der Landbevölkerung erschweren die Umsetzung der an sie gerichteten Aufklärungsprogramme.
Bezogen auf dem „Human Development Index“ des UNDP (2001), gehört Burkina Faso zu den Ärmsten Länder der Welt; An Drittletzter Stelle vor Niger und Sierra Leone. 45% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze (mit ca. 70 Euro/Jahr).
[1]

Französisch ist wie in allen ehemaligen Kolonien Amtssprache, wobei viele besonders in den Dörfern die Sprache nicht beherrschen und weder schreiben noch lesen können. Es gibt zahlreiche sprachen und Dialekte; Drei heben sich hervor: Moré, Djula und Fulfuldé.

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DAS LAND DER AUFRICHTIGEN MENSCHEN

Das Land zählt 12 Mio. Einwohner die sich in ca. 60 verschiedenen Ethnien aufteilen. Die Mossi, die ca. 50% der Bevölkerung ausmachen, leben hauptsächlich im Inneren des Landes. Die zweitgrößte Ethnie, die Bobo, bevölkern den fruchtbareren Sud-Westen um die Wirtschaftsmetropole und Kulturstadt Bobo-Dioulasso. Der Norden charakterisiert sich haupsächlich durch die Peuhl oder auch Fulbe gennant. Weitere Ethnien sind die Gourmantché, Senufo, Lobi, Bissa, Touareg und Bellah, Songhai und Malébé.

Es leben in etwa 5000 Europäer meist Franzosen dort. Über 3,5 Mio. Burkinabès leben und arbeiten in der Elfenbeinküste.

Die jährliche Zuwachsrate liegt bei ca. 3% - Die Beschneidung wird besonders unter einigen Ethnien noch immer regelmäßig durchgeführt.
Durch die geringe Lebenserwartung und hohe Geburtenraten besteht ein hoher Anteil von jungen Menschen. Eine Burkinische Frau bringt im Durchschnitt 6 Kinder zur Welt, wobei viel nicht das alter von drei Jahren erreichen. Die Geburtenziffer ist in den 1990er Jahren von 6,5 auf 6,8 Lebendgeburten pro Frau pro Jahr gestiegen. Die Kindersterblichkeitsrate liegt bei 10,5 %.
[2]

Knap über 50% der Bevölkerung sind Anhänger des Islams, besonders im Norden des Landes, ca. 24% praktizieren die traditionellen Religionen, ca. 17% sind Christen, ca. 3% sind protestanten. Der Islam wird jedoch wenig dogmatisch praktiziert. Der Staat garantiert gesetzlich die Freiheit der Religionsausübung und setzt diese auch in der Praxis durch. Bevorzugung oder Benachteiligung Angehöriger bestimmter Religionsgruppen ist in der Gesellschaft nicht zu erkennen. Der Ahnenkult spielt ebenfalls eine große Rolle. Polygamie wurde per Gesetz abgeschafft, besteht aber dennoch.

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OBER VOLTA, EHEMALIGE FRANZÖSISCHE KOLONIE

Die in Burkina Faso bestehenden Ethnien haben sich bereits im 12. Jarhundert dort eingesiedelt. Sie kamen während der Zeit der großen Wanderungen aus dem Südlichen Ghana, aus Mali und Niger.
Die bis heute dominierende Ethnie der Mossi waren über Jahrhunderte hinweg eine der mächtigsten und bedeutenden Ethnien West Afrikas. Bis zur heutigen Zeit steht über dem Mossi-Reich ein König. Mit der Ankunft der Franzosen verloren sie an Einfluss.
Weitere Königreiche waren die der Bwa im Westen, im Osten die Gourmantché und im Norden die Fulbe (Peuhl), die maßgeblich an der Islamisierung der anderen Völker beteiligt waren.

Nach der Kongokonferenz 1884/1885 [3] kamen französische Entdecker und Abenteurer unter der Obhut des Militärs, von Norden (Algerien, Niger und Mali) über die Sahara in das Gebiet des heutigen Burkina Faso.
Durch Verträge und Waffengewalt hatte Frankreich im Jahre 1898 die Herrschaft über das Territorium erlangt und begann wie auch mit den anderen besetzten Gebieten mit der administrativen Organisation und Ausbeutung der Kolonie Obersenegal und Niger die Teil des Territoriums "Französisch-Westafrika" waren. Vereinzelte Wiederstände der einen oder anderen Ehtinie waren ohne Erfolg. 1919 wurde Obervolta geschaffen, Gouverneur war der Franzose Édouard Hesling.
1932 wurde die Kolonie aufgelöst und unter den Kolonien Elfenbeinküste, Niger und Französisch-Sudan (Mali) aufgeteilt. Nach dem Zweiten Weltkrieg 1947, wurde das Kolonialreich neu gestaltet und die Kolonie Obervolta wurde wieder hergestellt. Dies war aufgrund der Ethnischer Zusammenhänge und Einflüsse notwendig um eine gewisse stabilität in der Region zu garantieren. Das Land ist ohne Anbindung zum Meer und im Norden durch ein trockenes und arides Klima benachteiligt. Um so größer ist der Vorwurf an die damaligen "Burkinischen" Unterzeichner, da mit ihrer Zustimmung die ursprünglichen Grenzen, vor allem die im fruchtbaren Süden reduziert wurden.

1956 wurde ein Regierungsrat erstellt, zwei Jahre später 1958, wurde das heutige Burkina autonome Republik und erreichte schließlich am 5. August 1960 die Unabhängigkeit von Frankreich.

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DIE REVOLUTION, DIE POLITIK UND DAS MILITÄR

Politisch ist Burkina Faso, im Gegensatz zu anderen Nachbarländer stabil. Nach dem Muster der V. Republik in Frankreich, steht das Land als Laizistische Präsidialrepublik da.

Blaise Compaoré, Präsident des Fasos, regiert das Land seit 1990. Grundrechte, Grundfreiheiten sowie die freie politische Bestätigung werden im Rahmen der allgemeinen Gesetze garantiert.


LANDWIRTSCHAFT, VIEHZUCHT UND DAS KLIMA

Quellen:

[1] Quelle : Wikipedia.org
[2] Quelle : Wikipedia.org
[3] Quelle - Kongokonferenz: Wikipedia.org

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© 2010 | A.B.I.S Humanitaire e.V. - Association Burkinabé Idi du Sahel - Stephanie Ursulet
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