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Das Hirsemgazin

Ein Hirsemagazin wird finanziert, indem Hirsesäcke gespendet werden.

Hierbei wird die Hirse zu günstigen Preisen, während der Erntezeit eingekauft, bzw. bestellt, um sie später, während Höchstpreise gefordert werden, günstiger an Bedürftige zu verkaufen als es die Händler tun.

So kann auch während der immer

wiederkehrenden Katastrophen schnell gehandelt werden.

Ein Hirsesack in Höhe von 100 Kg kostet ca. 20,00 Euro. Der erwirtschaftete Mehrwert dient dazu, Bedürftigen im akuten Krankheitsfall direkt zu helfen.

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Reis Verteilung

Schulfonds

Jedes Jahr im September kurz vor Schulanfang unterstützen wir Kinder aus bedürftigen Familien, indem wir Schulhefte, Schuluniformen und anderes spenden – Für einige unter ihnen, die sehr gute schulische Leistungen vorweisen, zahlen wir nach Möglichkeit auch anteilsweise die Schulgebühren.

Unterstützt werden Kinder, die aufs Collège, das Gymnasium gehen. Die Schulgebühren sind hier sehr hoch. In einem Land, indem über 80 % der Bevölkerung mit weniger als einem Euro pro Tag auskommen muss, ist der Besuch dieser Schulen ohne Hilfe unerschwinglich.

Helfen Sie mit ein paar Euros oder einfach, indem Sie das Schuljahr eines dieser Schulkinder finanzieren. Ein Schulkind der 6ème (7. Schuljahr) zahlt:

  • ca. 48,00 EUR an Schulgebühren
  • ca. 15,00 EUR für seine Schuluniform
  • ca. 8,00 EUR fürs Schulmaterial (Hefte, Stifte usw.)

Es wurden Kinder aus der Schule entlassen weil ihr Schulheft
mitten im Jahr gefüllt war und sie kein Geld hatten, sich ein neues Heft
für umgerechnet 80 Cent zu leisten (Papier ist dort sehr viel teurer).

„ Abends, wenn man durch die Straßen von Gorom geht
und sich den wenigen Laternen nähert, sieht man sie,
Schulkinder die spät abends nach den Hausarbeiten,
das Licht dieser Laternen suchen um dort ihre Schulaufgaben zu machen.

… weil sie kein Geld haben um ihre Lampen mit Petroleum zu füllen“.
Schüler sein in Gorom-Gorom

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2004:
Trockenheit
Der Regen in der Region um Gorom fiel fast aus.

Naturgewalten


Oktober 2004:
Heuschreckenplage,
die Ernte wurde nahezu vernichtet.
Viele Plagen auf einmal

Die Wolke, die sich über die Trockensavanne legt, bringt nicht Regen, sondern Hunger. Mehr als eine Milliarde Heuschrecken verwüsten die Weiden und vertreiben Tausende von Viehbauern mit ihren Familien. Auf der Suche nach Land, das von der Plage verschont geblieben ist, verenden große Teile der Herden. Im Norden Burkina Fasos wiederholen sich diese Szenen fast jedes Jahr - besonders schlimm war es 2004, als die Heuschrecken das Land, das zu den ärmsten der Welt gehört, fast ruinierten. Und es gibt noch mehr Probleme: Krankheiten, Analphabetismus, soziale Spannungen, Verstöße gegen Menschenrechte.

In dem westafrikanischen Land, das früher eine französische Kolonie war, sind in jüngster Zeit soziale Spannungen aufgetreten. Der 10. Todestag des beliebten und Regime kritischen Journalisten Norbert Zongo hat im Dezember 2008 viele Menschen auf die Strassen geholt um gegen die Regierung zu protestieren. Dennoch ist Burkina Faso politisch relativ stabil - die vielleicht größte Errungenschaft der 1991 errichteten Präsidialdemokratie.

Unter 182 Ländern, deren Entwicklung die Vereinten Nationen im Human-Development-Index abbilden, nimmt Burkina Faso den 177. Platz ein. 27 Prozent der Menschen leben von weniger als 1 US-Dollar pro Tag. Der Alphabetisierungsgrad in der erwachsenen Bevölkerung beträgt knapp 22 Prozent - die Sub-Sahara-Region liegt bei über 60 Prozent. Ein Neugeborenes hat eine Lebenserwartung von 53 Jahren. Immer wieder kommt es zu Malaria- und Meningitis-Epidemien.

Quelle - Dezember 2009 - KfW [1]


August 2006:
Überschwemmung: Die Ernte fiel spärlich aus, viele Häuser wurden weggespült und Vorräte vernichtet.

Bundeszentrale für Politische Bildung

Adama aus Oursi, einer meiner besten Freunde sagte mir einmal :“man sieht die Tränen eines Fisches nicht, weil das Wasser sie verbirgt“

(Adama ist am 30.08.06 im alter von 30 Jahren gestorben

Quellen:
[1] http://www.kfw-entwicklungsbank.de
[2] http://www.bpb.de/

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© 2010 | A.B.I.S Humanitaire e.V. - Association Burkinabé Idi du Sahel - Stephanie Ursulet
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